Der erste Monat duales Studium

16. Februar 2012 | Romina Becker

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Am Morgen des 2. Januars 2012 tummelt sich eine Horde junger Menschen vor dem Vorlesungssaal B050 der Dualen Hochschule in Mannheim.

Viele sind noch müde, obwohl es schon 10 Uhr ist. Das sind wohl einerseits Spätfolgen der Silvesternacht, andererseits Schlafentzug durch die ungewohnten Betten in den Wohnheimen oder das „nicht schlafen können“ vor Aufregung. Der erste Tag ist da. Das erste Mal Uni, das erste Mal alle neuen Kommilitonen auf einen Schlag sehen und kennen lernen. Wie sind die wohl so? Was erwartet uns? Wird es schwierig? Schaffen wir das? Das ist wohl nur ein kleiner Auszug der Gedanken, die jedem von uns an diesem Tag durch den Kopf geistern.

Dann ist es soweit: Auftritt Professor Lembke mit seiner Sekretärin Frau Feyh. Natürlich kennen wir den Professor schon, auf Facebook, aus Altleiningen, vom Marketing Symposium. Doch jetzt wird es ja ernst. Und dann geht es auch schon los. Begrüßung, Vorlesungsplan und ein Haufen To Do´s. Kurssprecher wählen, Google Kalender einrichten und die Vorlesungen eintragen, ein neues Team für den Newsroom finden und noch so allerhand, was ein duales Studium mit sich bringt. Regeln, Do´s und Don´ts prasseln auf uns ein. Wow, ganz schon viel Stuff, wie der Professor sagen würde ;). Die Einführungsstunde fliegt an uns vorbei und dann ist auch schon Mittagessen angesagt. Aber wie funktioniert das in der Mensa? Mit einer Karte, die man sich für 6€ Pfand holen und mit Geld aufladen kann. Alles klar, die eine warme Mahlzeit ist also schon mal sicher. Zum Glück!

Danach haben wir Mathe. Bzw. Analysis und darstellende Geometrie. Aber Mathe ist kürzer und trifft ja auch zu. Gleich am ersten Tag das Lieblingsfach aller. Aber ein duales Studium ist nun mal kein Ponyhof, das war uns allen klar. Also Ohren auf, Münder zu und schön alles mitschreiben was der Dozent sagt.

So zieht die erste Woche, die allerhand Neues mit sich bringt, an uns vorbei. Einführung in das Bibliotheken System, an das Essen der Mensa gewöhnen, jeden Tag ein neues Fach, einen neuen Dozenten und Inhalte, von denen manche noch nie was gehört haben. Und dann wird das erste Projekt ins Leben gerufen. Das Marketing Symposium. Organisation und Planung liegt in unserer Hand. Also werden Gruppen gebildet, Teamleiter ernannt und die ersten To Do's aufgestellt.

So ein Uni Leben schlaucht ganz schön, allein schon durch die ganzen neuen Eindrücke, die man jeden Abend mit nach Hause nimmt und erst mal dem Freund, der Freundin oder der Mama bis ins kleinste Detail berichten muss.

Und so schnell wie die erste Woche verflog, verflog auch der erste Monat. Nun sind wir schon knapp 8 Wochen im Unialltag angekommen. Wir finden uns in den Quadraten der Stadt zurecht, wissen, wo es das beste Mittagessen gibt, haben neue Freunde gefunden und sind voll im Uni Leben angekommen. Vorlesung, Bib, Essen, Vorlesung, nach Hause, lernen, und tot ins Bett fallen. Mittlerweile bereiten wir uns alle auf die bevorstehenden Klausuren vor, machen uns gegenseitig Mut und helfen uns beim Lernen.

So sollte das echte Studentenleben doch sein. Achja, die Partys... Die kommen vermutlich bei uns seltener vor als bei "normalen" Studenten, aber natürlich finden wir auch mal ein bisschen Zeit den Uni Kram hinter uns zu lassen, und gemütlich bei einem Schlückchen oder zwei zusammen zu sitzen. Das gehört ja auch dazu.

Tags: DHBW, Studenten, MMK11a

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